Für Safe-Sport-Beauftragte
Sie tragen die schwierigsten Vorgänge im Verein
Meist ehrenamtlich, meist ohne Ausbildung dafür, und fast immer allein. SafeSport nimmt Ihnen die Entscheidung nicht ab — aber alles, was drumherum an Verwaltung hängt.
Ihr Arbeitsplatz
Was heute ansteht, steht oben
Kein Postfach, das überwacht werden muss. Keine Liste, die jemand pflegen müsste.
Offene Fristen, laufende Vorgänge und der Stand der Nachweise stehen auf einer Seite. Was fällig wird, hebt sich ab, bevor die Frist überschritten ist — nicht danach.
Jeder Vorgang trägt seine eigene Geschichte: wer wann was gesehen und entschieden hat. Das entlastet vor allem Sie, wenn ein Jahr später Fragen kommen.

Ablauf
Ein Vorgang von der Meldung bis zum Abschluss
Fünf Schritte. Die Entscheidungen treffen Sie; die Fristen und die Dokumentation laufen mit.
Der Hinweis erscheint
Neue Meldungen stehen auf Ihrer Übersicht, mit Eingangsdatum und laufender Frist. Sie müssen kein Postfach überwachen und nichts weiterleiten.
Sie ordnen ein
Zuständigkeit setzen, Vertraulichkeit prüfen, gegebenenfalls abgeben. Wer beteiligt oder befangen ist, bekommt keinen Zugriff — das ist keine Absprache, sondern technisch durchgesetzt.
Sie arbeiten den Fall ab
Anhörungen, Beweismittel, Maßnahmen: Jeder Schritt wird am Vorgang festgehalten, mit Zeitpunkt und handelnder Person. Sie müssen nichts nebenher notieren.
Sie melden zurück
Die Rückmeldefrist läuft sichtbar mit. Was Sie zurückmelden, entscheiden Sie — dass Sie es fristgerecht tun, erinnert das System.
Der Vorgang wird geschlossen
Mit Ergebnis, Begründung und Aufbewahrungsfrist. Was gelöscht werden muss, wird gelöscht; der Nachweis, dass ordentlich gearbeitet wurde, bleibt.
Vertraulichkeit
Wer was sieht — und wer nicht
Vertraulichkeit, die auf Zuruf beruht, ist keine. Deshalb ist sie hier technisch durchgesetzt und nicht vereinbart.
Was Sie sehen
- Alle Vorgänge, für die Sie zuständig gesetzt sind — vollständig, mit Verlauf.
- Offene Fristen des Vereins und was diese Woche ansteht.
- Den Stand der Nachweise: wer geschult ist, welche Einsicht fällig wird.
- Ihr eigenes Zugriffsprotokoll — auch Sie können nachsehen, was Sie getan haben.
Was andere nicht sehen
- Der Vorstand hat keinen automatischen Zugriff auf Fallinhalte.
- Kolleginnen und Kollegen ohne Zuständigkeit sehen den Vorgang nicht — auch nicht, dass es ihn gibt.
- Der Betreiber der Plattform liest keine Fallinhalte; sie sind je Vorgang verschlüsselt.
- Niemand greift unbemerkt zu: Jeder Zugriff steht im Protokoll, bevor er wirkt.
Auch Ihre eigenen Zugriffe stehen im Protokoll. Das ist kein Misstrauen Ihnen gegenüber — es ist der Grund, warum Sie belegen können, korrekt gehandelt zu haben.
Die unangenehmen Fälle
Was ist, wenn …
Vier Situationen, die in der Praxis vorkommen und über die selten jemand vorher spricht.